Eintrittsalter für die Katzenkrankenversicherung

Nahezu bei jeder Katzenkrankenversicherung sind sowohl ein Mindesteintrittsalter als auch ein Höchsteintrittsalter als Aufnahmekriterium gegeben. Unabhängig davon ob die Wahl auf einen Tierversicherer oder eine Versicherungsgesellschaft mit der Sparte Tierversicherung fällt, muss zumindest das Mindesteintrittsalter erfüllt sein.

Eintrittsalter

Beim Höchsteintrittsalter dagegen kann eine gewisse Flexibilität der versichernden Gesellschaft gegeben sein. In den Versicherungsbedingungen und im Angebot für die Katzenkrankenversicherung wird hinterlegt, bis zu welchem Alter Katzen aufgenommen werden. Soll dann ein älteres Tier mit einer Katzenkrankenversicherung oder einer Operationskostenversicherung ausgestattet werden, bestehen mehrere Möglichkeiten. Abhängig vom Versicherer erfolgt bei einem älteren Tier eine sehr deutliche Beitragserhöhung. Unter Umständen werden aber auch die Leistungen im Krankheitsfall oder Verletzungsfall eingeschränkt. Bei älteren Tieren kann die Police so ausgelegt sein, dass die Erstattungsgrenzen für Behandlungs- und Operationskosten nach unten angepasst werden. Oder aber es wird eine mit der Zeit ansteigende eigene Beteiligung bei der Meldung eins Versicherungsfalles und der Einreichung einer Tierarztrechnung in den Versicherungsbedingungen hinterlegt. Die Mehrzahl der anbietenden Versicherungsgesellschaften legt das Höchsteintrittsalter für die Katzenkrankenversicherung auf das Erreichen des siebten Lebensjahres fest. Wenige Gesellschaften nehmen Tiere auf, die bereits das achte Lebensjahr erreicht haben. Für diese Tiere wird dann aufgrund des im Alter erhöhten Krankheitsrisikos ein Beitragszuschlag erhoben.

Angepasstes Eintrittsalter für Rassetiere

Wieder anders verhält es sich aber bei der Katzenkrankenversicherung und der Operationskostenversicherung für Katzen, die einer bestimmten Rasse angehören. Hier gibt es Versicherungsgesellschaften, die für einige Rassen ein niedrigeres Eintrittsalter festlegen. Hierbei werden alle Katzen bis zum siebten oder achten Lebensjahr zu einem gleichbleibenden Beitrag versichert. Alle Katzen die einer von der Versicherung festgelegten Rasse angehören, werden dann nur bis zum vierten Lebensjahr zum Normaltarif versichert. Mit dem Erreichen des fünften Lebensjahres wird ein deutlicher Zuschlag auf den Normalbeitrag gefordert, oder aber der Antrag auf die Katzenkrankenversicherung für das Rassetier wird abgelehnt. Von diesem Vorgehen der Versicherungsgesellschaften sind in erster Linie Züchter betroffen, die ihre wertvollen Tiere im Krankheits- oder Verletzungsfall sehr gut versorgt wissen müssen.

Jungtiere und Mindesteintrittsalter

Generell sind Jungtiere bis zu einem gewissen Zeitpunkt mit dem Muttertier versicherbar. Hierfür muss die versichernde Gesellschaft aber entsprechend informiert werden, so dass der bestehende Vertrag für die Katze erweitert und angepasst werden kann. Eine Beitragsänderung ist dann in der Regel nicht vorgesehen. Versicherbar sind sowohl Wohnungs- als auch Freigänger Katzen unabhängig von einer Markierung mittels Chip oder Tätowierung. Die Versicherer können die Markierung aber zur Aufnahme in die Katzenkrankenversicherung fordern. Wenn dies ein Aufnahmekriterium ist, kann unter Umständen sogar eine Kostenerstattung durch die versichernde Gesellschaft erfolgen. Dies gilt es im Voraus abzuklären. Das Eintrittsalter in die Katzenkrankenversicherung und die Operationskostenversicherung hängt von der Gesellschaft ab. Das Regelalter zum Abschluss einer Versicherung im Krankheitsfall ist überwiegend auf das dritte bis vierte Lebensmonat festgesetzt. Ein früherer Abschluss als vor der achten Lebenswoche ist bei nahezu keinem Versicherer möglich und aufgrund der gültigen Versicherungskonditionen auch nicht nötig.