OP-Versicherung für Katzen

Ebenso wie eine reine Katzenkrankenversicherung abgeschlossen werden kann, kann auch der OP Schutz vereinbart werden. Diese reine Katzen Operationsversicherung wird wiederum sowohl von namhaften Versicherungsgesellschaften mit der Sparte der Tierversicherung als auch von den Tier- und Spezialversicherern angeboten.

Katzen Op Versicherung

Wer bei einer Versicherungsgesellschaft bereits einen oder mehrere laufende Verträge hat, kann bei dieser gezielt anfragen. Häufig lässt sich hier im Bereich der Beitragsberechnung eine Reduzierung von fünf Prozent oder mehr erreichen. Genau betrachtet ist aber eine reine Operationskostenversicherung für Katzen eine Versicherungspolice, die nicht die erste Wahl für den Vierbeiner sein sollte. Während die reine Katzenkrankenversicherung alle Kosten außer den Operationen deckt, deckt diese Option nur die reinen Operationskosten und die damit verbundenen Behandlungskosten, Arztkosten und unter Umständen Kosten für Medikamente und Heilmittel.


Ausgeschlossene operative Eingriffe

Hierbei besteht wiederum der große Nachteil, dass die am häufigsten durchgeführten Operationen bei Katzen im Versicherungsumfang der angebotenen Policen nicht enthalten sind oder nur ein sehr geringer Anteil daran geltend gemacht werden kann. Dies betrifft sowohl die Sterilisation als auch die Kastration. Beide Eingriffe werden unter Narkose durchgeführt und verursachen auch im Nachgang Behandlungskosten. In den Policen der OP Versicherung für Katzen sind diese Standardeingriffe aber über die gültigen Versicherungsbedingungen ausgeschlossen.

Im Versicherungsumfang enthaltene Eingriffe

Eine OP Versicherung für Katzen beinhaltet nur notwendige Eingriffe wegen einer Krankheit oder einer Verletzung. Zusätzlich werden die anfallenden Kosten für den Tierarzt sowie die Unterbringungskosten in der Tierklinik bei Bedarf übernommen. Im Leistungsumfang sind darüber hinaus die Vor- und Nachbehandlungen sowie die mit dem Eingriff in Zusammenhang stehenden Aufwendungen für diagnostische Maßnahmen meist zu 80 bis 100 Prozent enthalten. Eine eigene Beteiligung kann vereinbart werden um den Versicherungsbeitrag zu senken. Die reine OP Versicherung für Katzen ist bei nahezu allen Anbietern mit einer Erstattungshöchstgrenze verfügbar. Die Grenze wird vom Anbieter festgesetzt und ist entweder für ein laufendes Versicherungsjahr oder je gemeldeten Versicherungsfall gültig. Die Kosten für den stationären Aufenthalt in der Tierklinik und alle Vor- sowie Nachbehandlungen im direkten Zusammenhang werden meist bis zur Höchstgrenze und darüber hinaus für einen festgelegten Zeitraum erstattet. Im Bereich der Nachbehandlung und dem stationären Aufenthalt liegt hier in der Regel ein erstattungsfähiger Zeitraum von maximal zehn Tagen vor. Bei einem längerfristigen Aufenthalt in der Tierklinik müssen die Kosten überwiegend oder sogar vollständig für die überzähligen Tage selbst getragen werden.

Wartezeit und Ausschluss

Ein häufiger Ausschluss sind bei der reinen OP Versicherung auch alle Eingriffe die in Zusammenhang mit der Trächtigkeit des Tieres stehen. Zudem sind in der Regel keine Leistungen vorgesehen, wenn dem notwendigen Eingriff ein gewollter oder ungewollter Deckakt voranging. Wartezeiten sind bei den meisten Versicherungspolicen der Katzen OP Versicherung nur für geplante Eingriffe vorgesehen. Wenn die Katze bei einem Unfall verletzt wird oder ein Noteingriff aufgrund einer plötzlichen Erkrankung durchgeführt werden muss, entfallen die in den Versicherungsbedingungen hinterlegten Sperrfristen. Wer von einer fälligen Operation des Vierbeiners weiß kann keine OP Versicherung abschließen um die bereits geplanten Kosten daraus zu begleichen. Bei Abschluss der OP Versicherung muss ein Fragebogen wahrheitsgetreu ausgefüllt werden und die Versicherer behalten sich zudem vor, dass ein tierärztliches Attest vorgelegt werden muss. Wer beim Abschluss der Police eine Vorerkrankung oder ähnliches verschweigt, der verliert den Anspruch aus dem Vertrag und kann nicht mit einer Kostenübernahme rechnen. Unter Umständen wird in der Versicherungspolice auch eine steigende Selbstbeteiligung vereinbart. Insbesondere dann, wenn ältere Tiere versichert werden kann der eigene Anteil an den Kosten mit dem Erreichen eines gewissen Alters steigen. Diese Steigerung ist aber überwiegend bei der Katzenkrankenversicherung vorzufinden, da ältere Tiere meist höhere Kosten verursachen. Bei der Operationskostenversicherung trifft eine Beitragsanpassung die sogenannten Freigänger und meist Rassekatzen