Grundversorgung in der Katzenkrankenversicherung

Ein Tierarzt oder eine Tierklinik werden nicht nur dann benötigt, wenn der geliebte Vierbeiner verletzt wurde oder eine akute Erkrankung ihn heimgesucht hat. Vielmehr können Katzenbesitzer bereits im Vorfeld Maßnahmen ergreifen und die Gesundheit der Katze durch regelmäßige und notwendige Impfungen sowie die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen und ergänzende Behandlungen erhalten.

Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen

Tierarzt Grundversorgung

Dieses Vorgehen und der regelmäßige Tierarztbesuch sollten nicht nur den Haltern von kostspieligen und wertvollen Rasse- oder Zuchtkatzen wichtig sein. Auch die Wohnungskatzen, Hauskatzen und die Freigängerkatzen profitieren von einer regelmäßigen Grundversorgung durch einen Tierarzt. Die wichtigsten Punkte sind in dem Bereich der Grundversorgung die benötigten Impfungen, die regelmäßige Flohbehandlung und vor allem bei Freigängern die nötigen Wurmbehandlungen und vorbeugende Wurmkuren. Bei der Erstattung der Kosten für die grundlegende Versorgung und die vorbeugenden Maßnahmen unterscheiden sich die angebotenen Versicherungspolicen der Katzenkrankenversicherung doch sehr deutlich. Hierbei gibt es auch Versicherungsgesellschaften, die generell keine Leistungen im Bereich der Impfung und der gesamten Grundversorgung übernehmen. Ein Tarif dieser Art sollte für Katzenbesitzer nicht die erste Wahl sein, da die Kosten für eine grundlegende Vorsorge und die Erhaltung der Gesundheit doch beträchtlich sein können.

Grundversorgung

Interessanter sind hier eindeutig die Policen der sogenannten Tier- und Spezialversicherer. Diese übernehmen zumindest einen großen Teil der anfallenden Kosten für die Grundversorgung und schließen hierbei auch die nicht preiswerten Impfmittel in den erstattungsfähigen Betrag ein. Abhängig vom Anbieter werden hier Kosten im Bereich der grundlegenden Vorbeugemaßnahmen und Versorgungsbehandlungen zwischen 40 Euro und 100 Euro übernommen. Eine eigene Beteiligung bei Einreichen einer Rechnung für Behandlungen und Maßnahmen dieser Art wird von den anbietenden Versicherern nicht gefordert. Alle angebotenen Policen für die Katzenkrankenversicherung beinhalten die Kostenübernahme für Arzneimittel. Hierbei sind aber nur die Arzneimittel in voller Höhe erstattungsfähig, die nicht der Erfüllung von Vorbeugemaßnahmen und der Grundversorgung dienen. Die Voraussetzung zur Kostenerstattung für Arzneimittel ist nur dann gegeben, wenn der behandelnde Tierarzt diese im Rahmen einer Behandlung oder eines Eingriffes verordnet. Frei verkäufliche Präparate ohne entsprechende Anordnung sind über die Katzenkrankenversicherung nicht erstattungsfähig. Daher können hier auch keine Mittel gegen Flöhe, Zecken oder Wurmkuren angegeben werden. Diese sind zwar Arzneimittel, aber die Grundversorgungsmittel sind bei der Erstattung von Präparten nicht eingeschlossen.

Diagnostik

Diagnostische Maßnahmen durch den Tierarzt können sowohl bei einer Krankheit als auch bei einer Verletzung oder einem Unfall des Vierbeiners auftreten. In diesen Bereich der diagnostischen Maßnahmen fallen daher im Sinne der Versicherungsbedingungen angeordnete Laboruntersuchungen sowie die Anfertigung von Röntgenaufnahmen. Unabhängig von der zugrundeliegenden Gegebenheit werden diagnostische Maßnahmen von den Versicherern vollständig übernommen und sind so im Leistungsumfang der der Katzenkrankenversicherung umfassend gedeckt. Alternative Heilmethoden dagegen sind nicht von allen Versicherern wirklich gut anerkannt. Es gibt vereinzelte Gesellschaften, die auch Maßnahmen im physiotherapeutischen Bereich und im homöopathischen Bereich übernehmen. Ratsam ist hier stets eine vorherige Rücksprache mit der Versicherung um die Erstattungsfähigkeit zu prüfen.