Kostenübernahme in der Katzenkrankenversicherung

Ein ganz entscheidendes Kriterium beim Antrag auf eine Katzenkrankenversicherung sollte für den Halter der Katze die Kostenübernahme in Bezug auf den Satz der tierärztlichen Gebührenordnung sein. Zwar ist das Honorar des Tierarztes aufgrund der Gebührenordnung festgelegt, aber unter bestimmten Umständen kann der mehrfache Satz gefordert werden.

Zwei- bis dreifachen Satz der Gebührenordnung vereinbaren

Kostenübernahme Tierarzt

Hier sollte beim Antrag und beim Vergleich der Katzenkrankenversicherung und Operationskostenversicherung auf die Höhe des maximal erstattungsfähigen Satzes geachtet werden. Erstattung die Versicherungsgesellschaft nur den normalen oder einfachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung, dann werden in 90 % aller Behandlungsfälle trotz des Abschlusses immense Kosten auf den Besitzer der Katze zukommen und die Kostenübernahme in der Katzenkrankenversicherung fällt entsprechend gering aus. Policen mit einem geringen Erstattungssatz sind zwar zu deutlich günstigeren Beiträgen verfügbar, aber bei der Vereinbarung der Kostenübernahme mit dem einfachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung bedeutet für den Tierhalter einen großen Eigenanteil an der Rechnung. Die so eingesparten Beiträge zur Katzenkrankenversicherung werden ganz schnell von den Kosten für den Tierarzt überstiegen, wenn dieser den zweifachen oder dreifachen Satz berechtigt fordert. Von Versicherungspolicen mit einer Kostenübernahme des einfachen Satzes der tierärztlichen Gebührenordnung für ambulante und stationäre Behandlungen sollten Tierhalter generell Abstand nehmen, auch wenn die geforderten Beiträge oftmals verlockend sind. Sowohl für die Übernahme von ambulanten Leistungen als auch für die Erstattung bei chirurgischen Eingriffen sollte mindestens der zweifache Satz der tierärztlichen Gebührenordnung als grundlegende Leistung vereinbart sein. Dennoch kann auch hier ein maximaler Erstattungsbetrag pro Versicherungsjahr oder pro eingereichte Rechnung vereinbart werden, um den insgesamt geforderten Beitrag zu Katzenkrankenversicherung oder Operationskostenversicherung wieder etwas zu reduzieren.

Wer die Möglichkeit hat eine Police mit einer vereinbarten Erstattung bis zum dreifachen Satz der tierärztlichen Gebührenordnung abzuschließen, sollte hier den Beitrag nicht scheuen und dies wahrnehmen. Beispielsweise der Spezialversicherer AGILA zahlt laut Tarifübersicht im Standarttarif bereits bis zu dem dreifachen des normalen Satzes.

Die Mehrzahl der angebotenen Policen für die Katzenkrankenversicherung und die Operationskostenversicherung ist generell mit der Erstattung des zweifachen Satzes aufgrund der aktuell gültigen tierärztlichen Gebührenordnung ausgestattet. Tierärzte und Tierkliniken dürfen einen erhöhten Satz fordern, wenn es sich bei der notwendigen Behandlung um einen Notfall handelt. Notfallbehandlungen dürfen mit einem erhöhten Satz der tierärztlichen Gebührenordnung abgerechnet werden. Immense Kosten bis zum dreifachen Satz entstehen dann, wenn die ambulante oder gar stationäre Behandlung in Verbindung mit einem chirurgischen Eingriff an einem Wochenende, an Sonn- und Feiertagen oder in der Nacht durchgeführt werden muss. Auslöser kann hier eine Verletzung, eine akute und lebensbedrohende Krankheit oder ein Unfall sein. Wenn dann eine Versicherungspolice mit der Erstattung des dreifachen Satzes der tierärztlichen Gebührenordnung vorhanden ist, muss der Besitzer des Vierbeiners keine Leistung aus eigenen Mitteln erbringen. Wer dagegen nur die einfache Erstattung vereinbart hat, muss mindestens zwei Drittel der dann sehr hohen Rechnung selbst aufbringen und hätte hier mit einem erhöhten Beitrag den größeren Nutzen gehabt.